Clubstory

Ansicht Golfhotel Vesper die Clubstory

Für Golfer und Genießer haben die Vespers über Generationen im Bergischen Land eine "Grüne Oase" geschaffen.

Mit nun mehr 44 Löchern und aktuell 67 Zimmern ist am Rande des Ruhrgebiets eines der attraktivsten Golfhotels in Deutschland entstanden.

Mal ganz ehrlich: Haben Sie im Zusammenhang mit der Stadt Wuppertal schon einmal den Begriff Golfwelt gehört oder gelesen? Eher denkt man ja wohl an Schwebebahn, industriellen Mittelstand und Bergische Kaffeetafel, denn an Grüns und Fairways. Ja, aber genau da, wo die Kaffeetafel herkommt, nämlich aus dem Bergischen Land, da so links am nördlichen Rand hat sich in den letzten Jahren tatsächlich eine ganz besondere ,,Grüne Oase" etabliert.

Über Generationen aufgebaut und noch heute unter der Regentschaft der Familie Vesper. Auf 180 Hektar hat Betreiber Arnt Vesper heute zwei Golfclubs mit je 18 Löchern, eine öffentliche Golfanlage mit 8 Löchern, ein Hotel mit 67 Zimmern und drei Restaurants vereint - die Golfwelt Wuppertal/Sprockhövel, wie Arnt Vesper das beachtliche Ensemble nennt. Und der Hotelkaufmann (lernte im Golfhotel Hamburg-Treudelberg) mit Handicap - 2,5 ist noch längst nicht am Ziel seiner Träume und Wünsche. Aber bevor wir uns den vesperschen Expansionsplänen widmen, ein kurzer Blick zurück in die Vergangenheit.

Schon Georg Vesper (lahrgang 1888) zog in die Welt hinaus, um das Hotelfach
zu erlernen. Über einen dreijährigen Arnerika-Abstecher in den Coca-Cola-Werken landete er 1914 in Paris und erwarb das Hotel de Berne. Der Erste Weltkrieg und eine Zwangsenteignung verschlugen ihn nach Barmen (heutiger
Stadtteil von Wuppertal), wo er 1920 das ,,Haus Juliana" kaufte und es schnell zu einem überregional bekannten Hotelrestaurant etablierte.

In den 30er-Jahren erwarb Georg Vesper den im 17. Jahrhundert erbauten Gutshof Frielinghausen, der fortan seine Gastronomie mit frischen Lebensmitteln belieferte. Ab dem Jahr 1965 wurde in dritter Generation der landwirtschaftliche Betrieb von Hans-Georg und das Juliana von Helmut Vesper weitergeführt. Letzterer verfiel dem Golfvirus und er überzeugte Hans-Georg vom Bau einen Golfplatzes auf dessen Wiesen. Die Geburtsstunde des GC Juliana und heutigen GC Gut Frielinghausen.

1989 wurde das Haus Juliana verkauft und der Golfplatz verpachtet, um den alten Gutshof seinerseits zu einem Hotelbetrieb mit Golfplatz auszubauen. 1995 wurde die öffentliche Golfanlage Mollenkotten eröffnet, 1999 entstand der landschaftlich reizvolle Felderbach-Platz und das Golfhotel Vesper wurde zwischen 1981 und 2009 sukzessiv auf 36 Zimmer ausgebaut.

Mit dem Eintritt von Arnt Vesper in die Geschäftsleitung wurde eine weitere, neue, dynamische Ära auf dem ehemaligen Gut Frielinghausen eingeläutet. Konsequent trieb er das Projekt ,,Golfwelt Wuppertal" voran. Im modernen Stil baute er an die bestehende Gebäudegruppe an. Im Erdgeschoss entstand ein flexibler Seminar- und Tagungscenter mit insgesamt 500 Quadratmetern, im ersten und zweiten Stock seit 2009 die Schmuckstücke des Golfhotels Vesper: 25 Panorama-Zimmer und drei Panorama-Junior-Suiten.

Der Clou: Eine Event-Dachterrasse in 15 Metern Höhe mit einem Kunstrasen-Abschlag, von dem man direkt in die erste Bahn des Platzes Gut Frielinghausen driven kann. Der Weg durchs Hotel mit dem Fahrstuhl zum ersten Tee ist zwar etwas kompliziert und irritiert so manch nichtsahnenden Frühstücksgast, den Spaß ist der Schuss von der Dachterrasse aber allemal wert. Im Souterrain wird aktuell noch gewerkelt, spätestens zur Wintersaison aber wird der Wellnessbereich mit 750 Quadratmetern fertiggestellt sein.

Als Spielverderber in der Golfwelt entpuppten sich lange Zeit die Pächter der
Golfanlage Juliana. Sie wollten ihrem Verpächter Arnt Vesper für seine Hotelgäste nur in ganz geringem Umfang Startzeiten anbieten. Irgendwann waren die Fronten zwischen Pächter und Verpächter so verhärtet, dass der Streit um Spiel- und Nutzungsrechte vor dem Kadi geklärt werden musste. Zu Gunsten der Familie Vesper, die den GC Juliana auflöste, den GC Gut Frielinghausen gründete und somit in Besitz von zwei 18-Löcher-Plätzen war.

Schließen musste 2010 unter dem Konkurrenzdruck des Golfhotels auch das Haus Juliana, in dem die Lindner-Gruppe ein 137 -Zimmer-Hotel führte. Heute residiert die Dr. Becker Klinik Juliana in dem herrschaftlichen Haus. Speziaigebiet: Psychosomatische Erkrankungen (Depressionen, Burn-Out, Angstzustände). Auch gestresste und entnerrte Golfer sollen dort schon gesehen worden sein.

Vielleicht haben sie nach einer zermürbenden Runde auf dem Platz Gut Frielinghausen aber auch nur mit dem Gedanken gespielt, der Klinik einen Besuch abzustatten. Der Frielinghausen kann einem jedenfalls an schlechten Tagen gleich mehrfach an den Rand der mentalen Kapitulation bringen.

Der Platz ist zwar nicht lang, 5.404 Meter von hinten, aber nahezu jede Bahn ist von meterhohen Laub- und Nadelbäumen umsäumt und ab und zu kommt auch mal Wasser ins Spiel. Wer die Präzision im Clubhaus vergessen hat, kann eigentlich gleich einpacken. Gefordert sind häufig schnurgerade Abschläge von 180 bis 210 Metern, um ein Blick aufs Grün und/oder freien zweiten Schuss zu haben. Wer die langen Eisen und kleinen Hölzer nicht im Griff hat, ist auf Frielinghausen auf verlorenem Posten.

Bestes und extremstes Beispiel ist die 11 (Par 4, 3191304 m). Mit einem mittleren Eisen muss man eine winzige Landezone vor einem Bachlaufanspielen, um dann einen freien Schuss von ca. 160 Metern in ein extrem gut verteidigtes Grün (Bunker und Wasser rechts, Rough und Bäume links, Aus hinterm Grün) zu haben.

Ein Loch, das man in Erinnerung behält, eigentlich schade, dass es bald der Vergangenheit angehört. Aber für die spielstrategische Maßnahme gibt es gute Gründe. Erstens ist die schattige Talbahn ständig feucht und weich und zweitens ist der steile Anstieg zur Zwölf selbst für sportliche Golfer eine Qual. Nicht selten ist zu beobachten, dass ortskundige Goller auf Privatrunden sich die Mühe sparen und vom zehnten Grün direkt durch den Waid zum zwölften Tee abkürzen.

Im Zuge des Redesigns - verantwortlich ist David Krause - wird auch die sehr dicht am Parkplatz liegende 18 verschwinden. Dafür werden die Parkflächen erweitert und zusätzliche Übungsmöglichkeiten geschaffen. Ersetzt werden die 11 und i8 durch zwei Neubauten in nordwestlicher Ausdehnung hinter der 13 und 14. Ein Par 4 und Par 5 werden entstehen, wodurch der Platz an Länge gewinnt und auf Par 72 upgegradet werden kann.

Ganz anders der 1999 eröffnete Felderbach- Platz. Hier darf und muss schon mal gelegentlich der Driver gezückt werden, was allein schon die ungewöhnliche hohe Anzahl an Par S-Löchern - sieben! - mit sich bringt. Überhaupt ist der Par 74-Platz des Self-Made-Architekten Hans-Georg Vesper ungewöhnlich anders, aber dennoch sportlich und landschaftlich überaus reizvoll. Deutlich wird wie auf dem Frielinghausen-Kurs Vespers Vorliebe für strategisches Spiel und schlau platzierte Abschläge zwischen 200 und 220 Metern. Etwas übertrieben sind die zum Teil starken Ondulationen in den Grüns.

Das Par 4-Schlussloch erscheint beim Blick auf die Scorekarte mit 230/189 Metern etwas at kurz, ist aber ein typisches Vesper-Loch. Es bietet Optionen: Risiko- Golfer können mit dem Driver über die linke Aus-Grenze die vordere Grünhälfte angreifen, konservative Spieler legen den Ball im Dogleg bei ca. 165 Metern ab. Manchmal liegt eben auch in der Kürze die Würze und dieses Par 4 ist in jedem Fall ein würdiges Schlussloch.

In der Kombination ergänzen sich die beiden Meisterschaftsplätze ganz hervorragend. ,,Und weil der Bedarf da ist, werden wir weiter expandieren', sagt Betreiber Arnt Vesper. Neben den bereits erwähnten Maßnahmen wird der Hotelier 2013 noch ein weiteres Großprojekt stemmen.

Der ehemalige Kuhstall, heutige Verbindung zwischen Restaurant und Golfrezeption, wird einer zusätzlichen Hotelerweiterung weichen müssen. ,,35 bis 40 neue Zimmer werden entstehen, so dass wir dann 2014 auf insgesamt gut 100 Räume kommen', präsentiert Arnt Vesper voller Stolz die nackten Zahlen.

In vierter Generation präsentiert sich das Vermächtnis der Vespers vitaler denn
je. Die Golfwelt Wuppertal wächst und gedeiht, was in der heutigenZeit weiß Gott keine Selbstverständlichkeit ist.

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